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Selbständigerwerbende

Selbstständigerwerbende

Sie haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall wegen Betriebsschliessung, Härtefall, Kinderbetreuung, Quarantäne und Absage geplanter Veranstaltungen.

Erwerbsausfall wegen Betriebsschliessung

Wenn Sie Ihren Betrieb schliessen mussten aufgrund der Verordnung des Bundesrates (Art. 6 Abs. 2 COVID-19-Verordnung 2), haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall.

>   Entschädigung, Voraussetzungen und Antrag

Selbständigerwerbende: Betriebsschliessung

Wenn Sie aufgrund der Verordnung des Bundesrates zur Bekämpfung des Coronavirus Ihren Betrieb schliessen mussten, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall.

Entschädigung wegen Betriebsschliessung: Wann und wie?

Die Entschädigungen via AHV-Ausgleichskasse erfolgen gemäss den Verordnungen des Bundesrates. Kantonale Bestimmungen sind nicht anwendbar. Für die Entschädigung gilt kein Höchstalter: Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, besteht auch im Rentenalter Anspruch darauf.

Welche Betriebe mussten aufgrund der Verordnung des Bundesrates geschlossen werden?

Öffentlich zugängliche Einrichtungen, namentlich:

  •  Einkaufsläden und Märkte - Restaurationsbetriebe
  •  Barbetriebe sowie Diskotheken, Nachtclubs und Erotikbetriebe
  •  Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe: Museen, Bibliotheken, Kinos, Konzerthäuser, Theater, Casinos, Sportzentren, Fitnesszentren, Schwimmbäder, Wellnesszentren, Skigebiete, botanische und zoologische Gärten und Tierparks
  •  Betriebe mit personenbezogenen Dienstleistungen mit Körperkontakt wie Coiffeure, Massagen, Tattoo-Studios und Kosmetik (Art. 6 Abs. 2 COVID-19-Verordnung 2)

Von der angeordneten Schliessung sind ausgenommen:
(vollständige Liste siehe Art. 6 Abs. 3 COVID-19-Verordnung 2)

  • Lebensmittelläden und sonstige Läden (z. B. Kioske, Tankstellenshops), soweit sie Lebensmittel oder Gegenstände für den täglichen Bedarf anbieten
  • Imbiss-Betriebe (Take-away), Betriebskantinen, Lieferdienste für Mahlzeiten und Restaurationsbetriebe für Hotelgäste
  • Apotheken, Drogerien und Läden für medizinische Hilfsmittel (z. B. Brillen, Hörgeräte)
  • Tankstellen
  • Werkstätten für Transportmittel
  • Gesundheitseinrichtungen wie Spitäler, Kliniken und Arztpraxen sowie Praxen und Einrichtungen von Gesundheitsfachpersonen nach Bundesrecht und kantonalem Recht
  • Hotels

Bekomme ich auch eine Entschädigung, wenn ich nicht zu den oben aufgeführten Betrieben gehöre, die schliessen mussten?
 Ja. Unter bestimmten Voraussetzungen, mehr dazu unter Selbstständigerwerbende - Erwerbsausfall wegen Härtefall

Ich bin Taxifahrer und habe massive Umsatzeinbussen. Kann ich Entschädigung beantragen?
Ja. Wenn Sie aufgrund der Verordnung des Bundesrates zur Bekämpfung des Coronavirus in eine finanzielle Notlage geraten sind, mehr dazu unter Selbstständigerwerbende - Erwerbsausfall wegen Härtefall.

Wann beginnt und wann endet der Anspruch auf Entschädigung?
Er beginnt, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, frühestens also am 17. März 2020. Er endet, sobald die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus aufgehoben werden. 

Wie hoch ist die Entschädigung?
Sie beträgt 80 Prozent Ihres durchschnittlichen Erwerbseinkommens vor Beginn des Anspruchs, höchstens aber CHF 196.00 pro Tag.

Gibt es die Entschädigung auf jeden Fall?
Wenn Sie bereits Leistungen aus einer anderen Sozial- oder Privatversicherung beziehen, haben Sie keinen Anspruch auf die Entschädigung.

Erhalten auch meine Angestellten eine Entschädigung für die Betriebsschliessung?
Nein. Für Ihre Angestellten können Sie Kurzarbeitsentschädigung beantragen.

Wie komme ich zur Entschädigung?
Wenn Sie Mitglied unserer Ausgleichskasse sind, beantragen Sie diese bei uns mit diesem Formular. Senden Sie uns das ausgefüllte Formular per Post oder per Mail an eo@sva.gr.ch.

Wenn Sie bei einer anderen Ausgleichskasse angeschlossen sind, ist jene zuständig.

Härtefall wegen Erwerbsausfall

Wenn Sie wegen den Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus einen Erwerbsausfall erleiden, haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall.

>   Entschädigung, Voraussetzungen und Antrag

Selbständigerwerbende: Härtefall

Wenn Sie aufgrund der Verordnung des Bundesrates zur Bekämpfung des Coronavirus Ihren Betrieb zwar nicht schliessen mussten, aber deswegen in eine finanzielle Notlage geraten sind  (Härtefall-Regelung), haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall. 

Entschädigung wegen Härtefall: Wann und wie?

Die Entschädigungen via AHV-Ausgleichskasse erfolgen gemäss den Verordnungen des Bundesrates. Kantonale Bestimmungen sind nicht anwendbar. Für die Entschädigung gilt kein Höchstalter: Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, besteht auch im Rentenalter Anspruch darauf.

Was für Voraussetzungen muss ich als Selbstständigerwerbender erfüllen um als Härtefall zu gelten?
Das AHV-pflichtige Einkommen 2019 muss zwischen 10 000 und 90 000 Franken liegen. Als Basis für die Entschädigung dient uns die aktuellste Beitragsverfügung des Jahres 2019.

Wann beginnt und wann endet der Anspruch auf Entschädigung?
Er beginnt, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, frühestens also am 17. März 2020. Er endet, sobald die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus aufgehoben werden. 

Wie hoch ist die Entschädigung?
Sie beträgt 80 Prozent Ihres durchschnittlichen Erwerbseinkommens vor Beginn des Anspruchs, höchstens aber CHF 196.00 pro Tag.

Gibt es die Entschädigung auf jeden Fall?
Wenn Sie bereits Leistungen aus einer anderen Sozial- oder Privatversicherung beziehen, haben Sie keinen Anspruch auf die Entschädigung.

Erhalten auch meine Angestellten eine Entschädigung für den Härtefall?
Nein. Für Ihre Angestellten können Sie Kurzarbeitsentschädigung beantragen.

Wie komme ich zur Entschädigung?
Wenn Sie Mitglied unserer Ausgleichskasse sind, beantragen Sie diese bei uns mit diesem Formular. Senden Sie uns das ausgefüllte Formular per Post oder per Mail an eo@sva.gr.ch.

Wenn Sie bei einer anderen Ausgleichskasse angeschlossen sind, ist jene zuständig.

Wichtig zu wissen!
Sollten Sie bereits eine Anmeldung eingereicht haben obwohl keine Betriebsschliessung verordnet wurde, so werden wir den Härtefall anhand dieser uns vorliegenden Unterlagen prüfen. Sie brauchen sich in diesem Fall also nicht noch einmal anzumelden.

Diese neue Härtefall-Entschädigung erfordert einige Systemanpassungen, so dass wir die ersten Auszahlungen nicht vor Ende April 2020 vornehmen können. Wir bitten Sie um etwas Geduld. Vielen Dank.

Erwerbsausfall wegen Kinderbetreuung

Wenn Sie die Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten, weil die Fremdbetreuung Ihrer Kinder unter 12 Jahren nicht mehr gewährleistet war, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall, sofern Sie zum Zeitpunkt des Erwerbsunterbruchs in der Schweiz wohnten oder in der Schweiz erwerbstätig waren.

>   Entschädigung, Voraussetzungen und Antrag

Kinderbetreuung

Wenn Sie die Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten, weil die Fremdbetreuung Ihrer Kinder unter 12 Jahren nicht mehr gewährleistet war, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall.

Entschädigung wegen Kinderbetreuung: Wann und wie?

Gibt es die Entschädigung auch für Arbeit zu Hause (Home Office)?
Nein, wenn Sie von zu Hause aus arbeiten können, haben Sie keinen Anspruch auf Entschädigung. Ausserdem müssen Sie zum Zeitpunkt des Erwerbsunterbruchs in der Schweiz gewohnt oder in der Schweiz erwerbstätig gewesen sein.

Wann beginnt und wann endet der Anspruch auf Entschädigung?
Er beginnt am 4. Tag, an dem alle Voraussetzungen erfüllt sind, also frühestens am 19. März 2020, da die Schulen in der Schweiz offiziell seit dem 16. März 2020 geschlossen sind. Der Anspruch endet, wenn Sie eine Betreuungslösung gefunden haben oder spätestens am 5. Juni 2020. Die einzige Ausnahme besteht, wenn der Schulbetrieb weiterhin nachweislich eingeschränkt oder die Betreuungsstätte geschlossen ist. Für selbständigerwerbende Eltern endet der Anspruch, wenn 30 Taggelder ausbezahlt worden sind. Bei Teilzeitarbeit besteht der Anspruch auf Entschädigung nur für die regulären Arbeitstage.

Gibt es die Entschädigung auch während der Schulferien?
Wenn die Schule während der Ferien üblicherweise keine Betreuung anbietet, besteht in dieser Zeit kein Anspruch auf Entschädigung. Ausnahme: Wenn die für die Schulferien geplante Betreuung nicht möglich ist (zum Beispiel die Betreuung durch die zur Risikogruppe gehörenden Grosseltern), haben Sie Anspruch auf die Entschädigung.

Wie hoch ist die Entschädigung?
Sie beträgt 80 Prozent Ihres durchschnittlichen Erwerbseinkommens vor Beginn des Anspruchs, höchstens aber CHF 196.00 pro Tag.

Haben beide Eltern Anspruch auf die Entschädigung?
Jeder Elternteil, der die Voraussetzungen erfüllt, hat Anspruch auf die Entschädigung. Pro Arbeitstag wird sie aber nur einmal ausbezahlt, da die Kinderbetreuung von einem Elternteil allein bewältigt werden kann.

Gibt es die Entschädigung auf jeden Fall?
Wenn Sie bereits Leistungen aus einer anderen Sozial- oder Privatversicherung beziehen, haben Sie keinen Anspruch auf die Entschädigung.

Erhalten auch meine Angestellten eine Entschädigung für die Kinderbetreuung?
Ja, mehr dazu unter Angestellte.

Wie komme ich zur Entschädigung?
Wenn Sie Mitglied unserer Ausgleichskasse sind, beantragen Sie diese bei uns mit diesem Formular. Senden Sie uns das ausgefüllte Formular per Post oder per Mail an eo@sva.gr.ch.

Wenn Sie bei einer anderen Ausgleichskasse angeschlossen sind, ist jene zuständig.

Erwerbsausfall wegen Betreuung gesundheitlich beeinträchtigter Kinder/Jugendlichen

Wenn Sie die Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten, weil die Fremdbetreuung Ihres gesundheitlich beeinträchtigten Kindes oder Jugendlichen nicht mehr gewährleistet war, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall, sofern Sie zum Zeitpunkt des Erwerbsunterbruchs in der Schweiz wohnten oder in der Schweiz erwerbstätig waren.

>   Entschädigung, Voraussetzungen und Antrag

Erwerbsausfall wegen Betreuung gesundheitlich beeinträchtigter Kinder/Jugendlicher 

Wenn Sie die Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten, weil die Fremdbetreuung Ihres gesundheitlich beeinträchtigten Kindes oder Jugendlichen nicht mehr gewährleistet war, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall.

Entschädigung wegen Betreuung gesundheitlich beeinträchtigter Kinder/Jugendlicher: Wann und wie?

Was für Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Bei Jugendlichen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, die einen Intensivpflegezuschlag der IV erhalten, besteht der Anspruch bis zum 18. Geburtstag und bei Jugendlichen in einer Sonderschule bzw. Institution, die geschlossen wurde, bis zum 20. Geburtstag. Bei Jugendlichen, die in einer Regelschule integrativ geschult werden und für die kein Intensivpflegezuschlag ausgerichtet wird, besteht nach dem 12. Geburtstag kein Anspruch mehr.

Gibt es die Entschädigung auch für Arbeit zu Hause (Home Office)?
Nein, wenn Sie von zu Hause aus arbeiten können, haben Sie keinen Anspruch auf Entschädigung. Ausserdem müssen Sie zum Zeitpunkt des Erwerbsunterbruchs in der Schweiz gewohnt oder in der Schweiz erwerbstätig gewesen sein.

Wann beginnt und wann endet der Anspruch auf Entschädigung?
Er beginnt am 4. Tag, an dem alle Voraussetzungen erfüllt sind, also frühestens am 19. März 2020, da die Schulen in der Schweiz offiziell seit dem 16. März 2020 geschlossen sind. Der Anspruch endet, wenn Sie eine Betreuungslösung gefunden haben oder spätestens am 5. Juni 2020. Die einzige Ausnahme besteht, wenn der Schulbetrieb weiterhin nachweislich eingeschränkt oder die Betreuungsstätte geschlossen ist. Für selbständigerwerbende Eltern endet der Anspruch, wenn 30 Taggelder ausbezahlt worden sind. Bei Teilzeitarbeit besteht der Anspruch auf Entschädigung nur für die regulären Arbeitstage.

Gibt es die Entschädigung auch während der Schulferien?
Wenn die Schule während der Ferien üblicherweise keine Betreuung anbietet, besteht in dieser Zeit kein Anspruch auf Entschädigung. Ausnahme: Wenn die für die Schulferien geplante Betreuung nicht möglich ist (zum Beispiel die Betreuung durch die zur Risikogruppe gehörenden Grosseltern), haben Sie Anspruch auf die Entschädigung.

Wie hoch ist die Entschädigung?
Sie beträgt 80 Prozent Ihres durchschnittlichen Erwerbseinkommens vor Beginn des Anspruchs, höchstens aber CHF 196.00 pro Tag.

Haben beide Eltern Anspruch auf die Entschädigung?
Jeder Elternteil, der die Voraussetzungen erfüllt, hat Anspruch auf die Entschädigung. Pro Arbeitstag wird sie aber nur einmal ausbezahlt, da die Kinderbetreuung von einem Elternteil allein bewältigt werden kann.

Gibt es die Entschädigung auf jeden Fall?
Wenn Sie bereits Leistungen aus einer anderen Sozial- oder Privatversicherung beziehen, haben Sie keinen Anspruch auf die Entschädigung.

Erhalten auch meine Angestellten eine Entschädigung für die Betreuung gesundheitlich beeinträchtigter Kinder/Jugendlicher?
Ja, mehr dazu unter Angestellte.

Wie komme ich zur Entschädigung?
Wenn Sie Mitglied unserer Ausgleichskasse sind, beantragen Sie diese bei uns mit diesem Formular. Senden Sie uns das ausgefüllte Formular per Post oder per Mail an eo@sva.gr.ch.

Wenn Sie bei einer anderen Ausgleichskasse angeschlossen sind, ist jene zuständig.

Erwerbsausfall wegen Quarantäne

Wenn Sie die Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten, weil Sie ärztlich oder behördlich angeordnet in Quarantäne gehen mussten, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall.

>   Entschädigung, Voraussetzungen und Antrag

Quarantäne

Wenn Sie die Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten, weil Sie ärztlich oder behördlich angeordnet in Quarantäne gehen mussten, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall.

Entschädigung wegen Quarantäne: Wann und wie?

Für die Entschädigung gilt kein Höchstalter: Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, besteht auch im Rentenalter Anspruch darauf. Anspruch auf Entschädigung besteht nur bei ärztlich oder behördlich angeordneter Quarantäne. Eine Selbst-Isolation genügt nicht.

An wen richtet sich diese Entschädigung?
Diese Entschädigung richtet sich an Personen, die nicht selber am Virus erkrankt sind, aber aufgrund von Kontakt mit einer positiv getesteten Person in Quarantäne sind.

Reise in Risikogebiet:
Wer ab dem 6. Juli 2020 in ein Risikogebiet gemäss der Covid-19-Verordnung Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs reist und sich nach der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne begeben muss, hat keinen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

SwissCovid Alarm:
Begibt sich eine Person aufgrund des Alarmes der «SwissCovid» Applikation des BAG in Quarantäne, so besteht nur dann Anspruch, wenn die Quarantäne nach weiteren Abklärungen durch einen Arzt resp. behördlich angeordnet wurde. Der Alarm allein löst noch keinen Anspruch aus.

Gibt es die Entschädigung auch für Arbeit zu Hause (Home Office)?
Nein, wenn Sie von zu Hause aus arbeiten können, haben Sie keinen Anspruch auf Entschädigung. Ausserdem müssen Sie zum Zeitpunkt des Erwerbsunterbruchs in der Schweiz gewohnt oder in der Schweiz erwerbstätig gewesen sein.

Wann beginnt und wann endet der Anspruch auf Entschädigung?
Er beginnt am Tag, an dem alle Voraussetzungen erfüllt sind, frühestens am 17. März 2020. Der Anspruch endet mit Aufhebung der Quarantäne, spätestens aber, wenn 10 Taggelder ausbezahlt worden sind. Die Taggelder müssen während einer zusammenhängenden Periode bezogen werden.

Wie hoch ist die Entschädigung?
Sie beträgt 80 Prozent Ihres durchschnittlichen Erwerbseinkommens vor Beginn des Anspruchs, höchstens aber CHF 196.00 pro Tag.

Gibt es die Entschädigung auf jeden Fall?
Wenn Sie bereits Leistungen einer Krankentaggeldversicherung beziehen, haben Sie keinen Anspruch auf die Entschädigung.

Wie komme ich zur Entschädigung?
Wenn Sie Mitglied unserer Ausgleichskasse sind, beantragen Sie diese bei uns mit diesem Formular. Senden Sie uns das ausgefüllte Formular per Post oder per Mail an eo@sva.gr.ch.

Wenn Sie bei einer anderen Ausgleichskasse angeschlossen sind, ist jene zuständig.

Erwerbsausfall wegen abgesagter Veranstaltung

Wenn Sie Veranstalter, Zulieferer, Messebauer, Techniker oder freischaffende Künstlerin, freischaffender Künstler sind und Ihre geplante Veranstaltung wegen des Veranstaltungsverbots abgesagt werden musste, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall.

>   Entschädigung, Voraussetzungen und Antrag

Abgesagte Veranstaltungen

Wenn Sie wegen des vom Bundesrat angeordneten Verbots Veranstaltungen absagen mussten, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall: als Veranstalter, Lieferantin, Messebauer, Technikerin oder Künstler.

Entschädigung wegen des Veranstaltungsverbots: Wann und wie?

Eine Entschädigung für Erwerbsausfall aufgrund geplanter Veranstaltungen, die wegen des Veranstaltungsverbots abgesagt werden mussten, ist möglich für:

  •  Selbständigerwerbende Veranstalter
  •  Selbständigerwerbende Zulieferer: z. B. Catering
  •  Sellbständigerwerbende Dienstleister: z. B. Messebauer, Licht- und Tontechniker, Zeltbauer
  •  Freischaffende Künstlerinnen und Künstler: z. B. Musiker, Autoren

Für die Entschädigung gilt kein Höchstalter: Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, besteht auch im Rentenalter Anspruch darauf.

Welche Voraussetzungen gelten?
Der Erwerbsausfall muss aufgrund der Verordnung des Bundesrates entstanden sein (Art. 6 Abs. 1 COVID-19-Verordnung 2). Kantonale Richtlinien und freiwilliger Verzicht ergeben keinen Anspruch.

Wann beginnt und wann endet der Anspruch auf Entschädigung?
Er beginnt, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, frühestens also am 17. März 2020. Er endet, sobald die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus aufgehoben werden. Nach heutigem Stand gelten die Massnahmen bis zum 26. April 2020.

Wie hoch ist die Entschädigung?
Sie beträgt 80 Prozent des durchschnittlichen Erwerbseinkommens vor Beginn des Anspruchs, höchstens aber CHF 196.00 pro Tag.

Wie komme ich zur Entschädigung?
Wenn Sie Mitglied unserer Ausgleichskasse sind, beantragen Sie diese bei uns mit diesem Formular. Senden Sie uns das ausgefüllte Formular per Post oder per Mail an eo@sva.gr.ch.

Wenn Sie bei einer anderen Ausgleichskasse angeschlossen sind, ist jene zuständig.

Pro Tag ist nur eine Entschädigung (1 Taggeld) möglich.