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Arbeitgebende und Arbeitnehmende

Arbeitgebende und Arbeitnehmende

Der Anschluss an eine AHV-Ausgleichskasse ist für Arbeitgebende erforderlich, um die AHV/IV/EO-Beiträge der Angestellten abzurechnen. Arbeitnehmende und Arbeitgebende bezahlen je die Hälfte der Beiträge. Der Arbeitgebende ist verpflichtet, den gesamten Beitrag direkt an die AHV-Ausgleichskasse zu überweisen. Weiter erfolgt durch die AHV-Ausgleichskasse ebenfalls der Bezug der Beiträge an die Arbeitslosenversicherung sowie der Beiträge an die Familienausgleichskasse. Weitere Informationen können folgenden Merkblättern entnommen werden:

BVG- und UVG-Anschlusspflicht

Die AHV-Ausgleichskasse überwacht für diese Sozialversicherungszweige lediglich die Einhaltung der Versicherungspflicht der Arbeitgebenden. Für konkrete Fragen über die berufliche Vorsorge bzw. die Unfallversicherung wenden Sie sich bitte an Ihren Versicherungsträger (Pensionskasse oder Unfallversicherer).

Anmeldung

Anpassung der Lohnbeiträge

Lohndeklaration

Versicherungsausweis AHV-IV

Informationen zum neuen Versicherungsausweis AHV-IV finden Sie unter Versicherungsausweis.

Vereinfachtes Abrechnungsverfahren

Arbeitgebende, welche Mitarbeitende mit geringen Einkommen beschäftigen, können gleichzeitig Sozialversicherungsbeiträge und Quellensteuern mit der zuständigen Ausgleichskasse abrechnen. Dieses Verfahren ist hauptsächlich für kurzfristige oder im Umfang geringe Arbeitsverhältnisse (z. B. in Privathaushalten) gedacht und kann bei Erfüllen folgender Voraussetzungen angewendet werden:

  • es handelt sich weder um eine Kapitalgesellschaft (AG, GmbH) noch um eine Genossenschaft
  • bei den Arbeitnehmenden darf es sich weder um mitarbeitende Ehegatten bzw. Ehegattinnen noch um mitarbeitende Kinder handeln
  • der einzelne Lohn pro Arbeitnehmenden übersteigt den Betrag von CHF 21'330.00 pro Jahr nicht
  • die gesamte Lohnsumme des Betriebes übersteigt den Betrag von CHF 56'880.00 pro Jahr nicht
  • das vereinfachte Verfahren muss für das gesamte Personal angewendet werden und
  • die Jahresabrechnung muss fristgerecht eingereicht und die Beiträge pünktlich bezahlt werden.

Der Arbeitgeber zieht die Sozialversicherungsbeiträge (AHV/IV/EO/ALV/Familienzulagen) und die Quellensteuer von 5% (0.5% Direkte Bundessteuer, 4.5% Kantons- und Gemeindesteuer) vom Lohn ab und rechnet mit der Ausgleichskasse darüber ab. Sofern der Arbeitgebende bisher noch kein Personal beschäftigt hat und nicht bereits Mitglied einer Ausgleichskasse ist, muss er sich innert 30 Tagen nach Beginn des Arbeitsverhältnisses bei der Ausgleichskasse für das vereinfachte Verfahren anmelden. Zuständig ist die kantonale Ausgleichskasse am Wohn- bzw. Geschäftssitz des Arbeitgebenden oder allenfalls eine Verbandsausgleichskasse. Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich. Zusätzlich meldet der Arbeitgebende der Ausgleichskasse, bei welchem Versicherer er die obligatorische Unfallversicherung abgeschlossen hat oder abschliessen will.

Anmeldung

Lohndeklaration im vereinfachten Abrechnungsverfahren für Sozialversicherungsbeiträge und Steuern