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IV-Taggeld

IV-Taggeld

Anspruch

Anspruch auf IV-Taggeld haben Versicherte erst, wenn sie das 18. Altersjahr vollendet haben. Der Anspruch auf IV-Taggeld erlischt spätestens am Ende des Monats, in dem der Anspruch auf eine Alters- oder Invalidenrente entsteht.

Das Taggeld ergänzt Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) und soll den Lebensunterhalt der Versicherten und ihrer Familienangehörigen während der Eingliederung sicherstellen.

Das Taggeld besteht aus einer zivilstandsunabhängigen Grundentschädigung und einem Kindergeld für Versicherte mit Kindern.

Geltendmachung des IV-Taggeldes

Die versicherte Person muss ihren Anspruch auf Taggeld nicht geltend machen. Die IV-Stelle prüft den Anspruch von Amtes wegen, wenn sie Eingliederungsmassnahmen zuspricht, die Taggeldleistungen auslösen können.

Beiträge an die AHV/IV/EO sowie ALV

Das Taggeld der IV gilt als Einkommen, deshalb besteht eine AHV/IV/EO-Beitragspflicht. Für Arbeitnehmer wird zudem der Beitrag an die Arbeitslosenversicherung (ALV) abgezogen. Wie das übrige Einkommen, wird entsprechend auch das Taggeld in das Individuelle Konto der AHV, welches die AHV-Ausgleichskassen für jede versicherte Person führen, eingetragen. So kann das Taggeld bei der Berechnung künftiger Renten mitberücksichtigt werden.